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Wanderausstellung »Behindern verhindern - Zeit für barrierefreies Handeln!«

Aufräumen mit Vorurteilen

Blick auf die beiden Ausstellungsmodule zur Sinnesbeeinträchtigungen und auf das Infoterminal © SMS

Wie nimmt man seine Umwelt wahr und verständigt sich, wenn einzelne Sinne stark beeinträchtigt sind? Welche Sprache verstehen Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung gut? Wie viele Menschen ohne Augenlicht oder Hörvermögen leben unter uns? Stimmt es, dass fast 18 Prozent aller Menschen in Sachsen eine anerkannte Behinderung haben? Welche Ideen und guten Beispiele gibt es für Barrierefreiheit? Was tut der Freistaat dafür, dass Menschen mit Behinderungen in Sachsen überall ganz selbstverständlich teilhaben können? – Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Wanderausstellung »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln!«.

Staatsministerin Klepsch testet die Mitmachstation am Modul »Taub und die Flöhe husten hören«
Staatsministerin Barbara Klepsch hat den in Gebärdensprache übertragenen Musiktitel erkannt. Schaffen Sie das auch?  © SMS

Die Wanderausstellung »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln« wirbt für ein wichtiges Thema, das zwar schon Viele umtreibt, es aber in der Öffentlichkeit meist noch schwer hat. Die meisten Menschen haben kaum Berührungspunkte zu Menschen mit Behinderungen. Und entsprechend wenig sind der Lebensalltag von Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit und Inklusion auch in deren Bewusstsein verankert. Genau deswegen möchten wir vor allem diejenigen in Sachsen erreichen, die sich bislang wenig damit auseinandergesetzt haben. Sie richtet sich an Kinder und Jugendliche, an Lehrer und Erzieher, an die Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen sowie an interessierte Bürger im Freistaat Sachsen.

 

Über Barrierefreiheit aufklären

Staatsministerin Barbara Klepsch präsentierte am 7. Februar 2018 im Beisein der fünf Kampagnenbotschafter und einer Klasse von angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Fachschule für Sozialwesen der Privaten Schule IBB gGmbH Dresden die neue Wanderausstellung im Foyer des Sozialministeriums. »Ich freue mich, dass wir mit unserer Wanderausstellung den Alltag von Menschen mit Behinderungen und das Thema Barrierefreiheit auf anschauliche und eindrückliche Art und Weise näherbringen können. Die Wanderausstellung soll einen Beitrag zum Umdenken leisten – zum Um- und Neudenken im Zusammenleben mit Menschen mit Behinderungen in Sachsen«, betonte die sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz bei der öffentlichen Vorstellung.

Eindrücke und Einblicke

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(© Heimrich & Hannot)

Blick auf den Teil der Wanderausstellung, der sich den Sinnesbeeinträchtigungen widmet

Blick auf die Wanderausstellung zum Teil Sinnesbeeinträchtigungen mit Terminal und Blindenparcours
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(© Heimrich & Hannot)

»Tourette und das beste Pferd im Stall« - Rückansicht der Ausstellungswand zu Hörbehinderungen | Blick auf die Ausstellungswand »Blind wie ein Maulwurf seinen Weg machen« zu Sehbehinderungen

Blick auf die sich gegenüberstehenden Ausstellungswände zu Sinnesbeeinträchtigungen
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(© Heimrich & Hannot)

Seitenansicht der Ausstellungswand - vorn »Blind wie ein Maulwurf seinen weg machen«, hinten »Ohne Hände den Stier bei den Hörnern packen«

Seitenansicht des Moduls zu Sehbehinderungen
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(© Heimrich & Hannot)

»Ohne Hände den Stier bei den Hörnern packen« - Rückseite der Ausstellungswand zu Sehbehinderungen

Blick auf die Rückseite des Moduls zu Sehbehinderungen
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(© Heimrich & Hannot)

Infoterminal

Blick auf das Infoterminal, im Hintergrund die Ausstellungswand zu Sehbehinderungen
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(© Heimrich & Hannot)

Blick auf die linke Ecke der Ausstellungswand »Blind wie ein Maulwurf seinen Weg machen«

Blick auf die linke Ecke der Ausstellungswand »Blind wie ein Maulwurf seinen Weg machen«
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(© Heimrich & Hannot)

Einladung zum Perspektivwechsel: Simulationsbrillen geben ein Gefühl für schwere Sehbehinderungen

Detail der Ausstellungswand zu Sehbehinderungen: sechs Simulationsbrillen zum Nachempfinden von starker Sehbehinderung
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(© SMS)

Fingeralphabet auf der Tafel »Taub und die Flöhe husten hören« mit der Einladung, ein Wort zu lesen

Detail zum Fingeralphabet auf der Ausstellungswand zu Hörbehinderungen
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(© SMS)

Erklärfilm schauen, sich im Lippenlesen testen, Musik in Gebärdensprache erkennen oder Hören mit simulierten Beeinträchtigungen - all das ist an der interaktiven Mitmachstation des Ausstellungsmoduls zur Hörbehinderung möglich.

Blick auf die Mitmachstation zu Hörbehinderung
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(© Oliver Killig)

Blick auf das Modul "Im Rollstuhl wissen wie der Hase läuft!" zum Thema Körperbehinderungen, das auch Maßbänder mit Maßen für Barrierefreiheit zum Mitnehmen bereithält. Rechts daneben das Modul "Mit Gendefekt ein toller Hecht!", das sich geistigen Beeinträchtigungen widmet.

Blick auf die beiden nebeneinander stehenden Module, ein junger Mann schaut sich ein Papiermaßband an, das an der Stellwand Köperbehinderungen für die Besucher zum MItnehmen hängt
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(© Oliver Killig)

Rückseite der Ausstellungswand zu geistigen Beeinträchtigungen, im Hintergrund die Rückseite des Moduls zu Körperbehinderungen

Blick auf die Ausstellungswände zu gesitiger und körperlicher behinderung von hinten
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(© Oliver Killig)

Perspektivwechsel: Wie mag es sich anfühlen, kleinwüchsig zu sein?

Blick auf die Rückseite der Ausstellungswand zu Körperbehinderungen, an die ein extrahoher Tisch angebaut ist, an dem ein junger Mann auf einem normalhohen Stuhl Platz genommen hat
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(© Oliver Killig)

Perspektivwechsel: Sind die Tassen für Jedermann zu erreichen?

zwei Tassen stehen auf einem Tisch
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(© SMS)

Stationen zum Ausprobieren von körperlichen Einschränkungen: Wie gut ist Ihre Feinmotorik, wenn Sie Arbeitshandschuhe tragen? Können Sie mit nur einer Hand das Glas mit dem Deckel verschließen?

Blick auf die Mitmachstationen am Modul für Körperbehinderungen
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(© Oliver Killig)

Perspektivwechsel Steckbrett: Wie fühlt es sich an, wenn die Feinmotorik eingeschränkt ist?

Zwei Hände in Arbeitshandschuhen beim Stecken von Holzdübeln in ein mit Löchern versehenen Holzbrett
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(© Oliver Killig)

Perspektivwechsel: Wie gut klappen Alltagshandgriffe mit nur einer Hand?

Jemand versucht mit nur einer Hand einen aufgeschraubten Deckel von einem Glas aufzudrehen
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(© SMS)

Unsere beliebten Papiermaßbänder mit DIN-Maßen zum barrierefreien Bauen und Einrichten haben selbstverständlich auch ihren Platz an der Ausstellungswand gefunden.

Seitenansicht der Ausstellungswand zu Körperbehinderungen mit Papiermaßbändern zum Mitnehmen
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(© SMS)

Anschauungsmaterial zum Thema Leichte Sprache: Regelwerk und ein übertragener Behördentext

Blick auf ein Buch mit Regeln zur Leichten Sprache und auf eine Klappe mit einem Behördentext, unter der die Version in Leichter Sprache zu finden ist
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(© Oliver Killig)

Leichte Sprache leicht gemacht: Wie funktioniert die Leichte Sprache? Was muss man beachten?

Ein junger Mann blättert durch die Anleitung zur Leichten Sprache
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(© Oliver Killig)

Die Veeh-Harfe ist ein Saitenzupfinstrument, das ohne Notenkenntnisse gespielt werden kann. Eigens für das Instrument wurde eine einfache und deutliche Notenschrift entwickelt. Das Instrument ermöglicht Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu musizieren.

Jemand probiert die Veeh-Harfe aus und zupft mit dem Zeigefinger an einer ihrer Saiten
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(© Oliver Killig)

Testen Sie Ihre Augen-Hand-Koordination und Ihre Feinmotorik.

Blick über die Schultern eines Mannes, der vor der Ausstellungswand einen Motoriktroner aus Holz in der rechten Hand hält und ausprobiert
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(© Heimrich & Hannot)

Infoterminal der Wanderausstellung mit multimedialen Inhalten

Infoterminal der Wanderausstellung
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(© Heimrich & Hannot)

Einladung zum Perspektivwechsel: der Blindenparcours - eine Teststrecke mit verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, die ohne sehen zu können mit Hilfe eines Blindenstockes abgelaufen werden soll

Blick auf den Blindenparcours - eine Teststrecke mit verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, die ohne zu sehen mit Hilfe eines Blindenstockes abgelaufen werden soll
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(© SMS)

Postkarten zur Bewerbung der Wanderausstellungsstation vor Ort

Postkarten zur Berwerbung der Wanderausstellung
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(© SMS)

Bewerbung der Ausstellung vor Ort mittels Plakataufstellen, auch im Freien einsetzbar

Ansicht eines Plakatständers, das mit einem Plakat zur Wanderausstellungsstation im Landratsamt Plauen bestückt ist

Mit der Wanderausstellung »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln!« möchte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz vor allem Heranwachsende dazu einladen, sich ein differenziertes Bild von Menschen mit Behinderungen zu verschaffen und ihr Bewusstsein für Barrierefreiheit zu schärfen – natürlich ohne erhobenen Zeigefinger.

Die Ausstellung liefert eine Mischung aus Erklärungen, Zahlen und Fakten sowie Beispielen für Lösungen bei Problemstellungen von Menschen mit Behinderungen. Vor allem aber setzt sie auf Perspektivwechsel und Aha-Effekte durch Mitmachstationen und interaktive Elemente. Durch Experimente wie das Sehen mit Brillen, die schwere Sehbehinderungen simulieren, Übungen zum Lippenlesen und zur Feinmotorik oder Musik in Gebärdensprache, einem zu hohen Tisch werden Informationen und Alltagsherausforderungen erlebbar gemacht. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unternimmt mit der Wanderausstellung den Versuch, Behinderungen ein Stück weit erfahrbar zu machen. Gleichzeitig möchte es aufzeigen, was der Freistaat Sachsen dafür tut, um vorhandene Barrieren für Menschen mit Behinderungen abzubauen.

Eingebettet in die Motive der Kampagne »Behindern verhindern – Zeit für barrierefreies Handeln!« stehen Sinnesbeeinträchtigungen, körperliche Behinderungen und kognitive Beeinträchtigungen im Fokus. Zwei Ausstellungsmodule widmen sich dem Thema Hör- und Sehbehinderungen. Zwei weitere Ausstellungswände nehmen die Themen Körperbehinderungen und geistige Behinderungen in den Fokus. Auch auf Autismus und Tic-Störungen geht die Ausstellung ein.

Die Ausstellung besteht aus vier L-förmigen Ausstellungswänden. Die Ausstellungswände sind vor- und rückseitig gestaltet. Komplettiert wird die Ausstellung durch ein interaktives Informationsterminal sowie Papphocker und eine Stele zur Auslage von Infomaterial. Auch ein sogenannter Blindenparcours steht zur Verfügung. Mit verbundenen Augen, nur mit Hilfe eines Blindenstockes ertasten die Besucher verschiedene Bodenbeschaffenheiten und Blindenleitsysteme. Für den Einsatz in Schulen ist ein Lernkoffer in Vorbereitung.

Die Ausstellung besteht aus folgenden Elementen:

  1. Ausstellungswand »Blind wie ein Maulwurf seinen Weg machen!« - Fokus Sehbehinderung
  • Auf der Vorderseite: Was ist eine Sehbehinderung? Wie fühlen sich starke Sehbeeinträchtigungen an? - Experiment: Mit Simulationsbrillen Sehbehinderungen nachempfinden? Wie viele Menschen leben ohne Augenlicht beziehungsweise mit einer Sehbehinderung? Welche Mobilitätshilfen und Kommunikationsmittel nutzen blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen? Auf welche Orientierungssysteme im Straßenverkehr greifen blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen zurück? Kennen Sie schon Audiodeskription, barrierefreie Internetseiten sowie Alltagshilfen und Spiele für Menschen mit schweren Sehbehinderungen?
  • Auf der Rückseite »Ohne Hände den Stier bei den Händen packen!«: Was fordert die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Was tut der Freistaat Sachsen für die Umsetzung der UN-BRK in Sachsen - allgemein und in Bezug auf gesellschaftliche Partizipation?
  • Maße (LxBxH): 3,25 m x 1,25 m x 2,00 m
  1. Blindenparcours - Zubehör zu Ausstellungswand Sehbehinderung (optional)
  • Setzen Sie eine Verdunklungsbrille auf und ertasten Sie mit Hilfe eines Blindenstockes verschiedene Bodenbeschaffenheiten auf unserer Teststrecke. Noppen- und Rippenplatten als bekannte Vertreter der Bodenindikatoren für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen sind auch dabei.
  • Maße (LxB): 2,50 m x 1,00 m
  • Maße Stele mit Instruktionen, Blindenstock und Verdunklungsbrille (LxBxH): 0,3 m x 0,3 m x 1,0 m
  1. Ausstellungswand »Taub und die Flöhe husten hören!« - Fokus Hörbehinderung
  • Auf der Vorderseite: Was bedeuten Gehörlosigkeit und Hörbehinderung? Wie orientieren sich und kommunizieren gehörlose Menschen? Kennen Sie die Gebärdensprache auch ein bisschen genauer? Verstehen Sie das Fingeralphabet? Wie viele Menschen haben eine schwere Hörbehinderung? Begeben Sie sich in die Perspektive einer hörbehinderten Person: Wie hören sich Musik und gesprochene Worte bei beeinträchtigtem Hörvermögen an? Testen Sie sich im Lippenlesen und erkennen Sie den Musiktitel, den Ihnen eine Gebärdensprachdolmetscherin vorträgt.
  • Auf der Rückseite »Tourette und das beste Pferd im Stall!«: Warum geht Behinderung jeden etwas an? Warum beginnt Barrierefreiheit in den Köpfen? Wieviele schwerbehinderte Menschen leben eigentlich unter uns? Welche Rolle spielen Familie, Gesundheit und Rehabilitation sowie Pflegebedürftigkeit von Menschen mit Behinderungen für die Umsetzung der UN-BRK in Sachsen?
  • Maße (LxBxH): 3,25 m x 1,25 m x 2,00 m
  1. Ausstellungswand »Im Rollstuhl wissen wie der Hase läuft!« - Fokus Körperbehinderung
  • Auf der Vorderseite: Was bedeutet körperliche Behinderung? Wie viele schwerbehinderte Menschen sind in Sachsen von einer körperlichen Behinderung betroffen? Welche Maße muss man beim barrierefreien Bauen und Einrichten beachten? Machen Sie den Perspektivwechsel und probieren Sie Handgriffe mit nur einer Hand bzw. eingeschränkter Feinmotorik aus. Wie werden barrierefreies Bauen und Umbauen vom Freistaat gefördert?
  • Auf der Rückseite »Kleinwüchsig und ein Gedächtnis wie ein Elefant!«: Was bedeutet eigentlich Kleinwuchs? Nehmen Sie Platz an unserem Tisch und bekommen Sie ein Gefühl für die Welt von kleinwüchisgen Menschen. Was macht der Freistaat, damit Menschen mit Behinderungen barrierefrei wohnen und sich selbstbestimmt in der Öffentlichkeit bewegen können?
  • Maße (LxBxH): 3,25 m x 1,95 m x 2,00 m (Der Tisch an der Rückwund hat ein Maß von 0,7 m x 0,7 m x 1,30 m)
  1. Ausstellungswand »Mit Gendefekt ein toller Hecht!« - Fokus geistige Beeinträchtigung
  • Auf der Vorderseite: Was bedeutet geistige Beeinträchtigung? Wieviele Menschen in Sachsen sind kognitiv behindert? Wie kann man mit Ihnen am besten kommunizieren? Kennen Sie schon die Leichte Sprache? Testen Sie Ihre Hand-Augen-Koordination mit einem speziellen Motoriktrainingsgerät und probieren Sie unser Saitenzupfinstrument aus, mit dem auch Menschen mit geistiger Behinderung ganz einfach musizieren können.
  • Auf der Rückseite: »Autist und schlau wie ein Fuchs!«: Was sind Autismus-Spektrum-Störungen und was bedeutet es, mit Tic-Störungen wie dem Tourett-Syndrom zu leben? Und: Was tut der Freistaat für Inklusion im Bereich Bildung?
  • Maße (LxBxH): 3,25 m x 1,25 m x 2,00 m
  1. Infoterminal mit Touch-Display und Tastatur
  • Wir zeigen hier unsere Werbefilme und unseren Erklärfilm. Sie können außerdem versuchen, einen kurzen Film mit geschlossenen Augen zu sehen und zu verstehen - dank Audiodeskription. Erfahren Sie, was eine Körperbehinderung ist und wann man von einer geistigen Beeinträchtigung spricht und entdecken Sie hierzu einige Fakten, die sie bislang vielleicht noch nicht wussten.Blättern Sie durch den Aktionsplan der Staatsregierung und lassen Sie sich den Weg zur Kampagnenwebsite zeigen.
  • Standfläche: 0,6 x 0,66 m
  • Höhe: 1,25 m
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(© Oliver Killig)

Modul "Taub und die Flöhe husten hören!"

Gesamtansicht der Ausstellungswand
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(© Oliver Killig)

Modul "Blind wie ein Maulwurf seinen Weg gehen!"

Gesamtansicht Modul Sehbehinderungen
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(© Oliver Killig)

Ausstellungsmodule "Im Rollstuhl wissen wie der Hase läuft!"

Blick auf das Ausstellungsmodul
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(© Oliver Killig)

Modul "Mit Gendefekt ein toller Hecht!"

Blick auf die kompletter L-förmige Ausstellungswand
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(© SMS)

Blindenparcours

Blick auf die kleine Teststrecke mit unterschiedlichen Fließen und einem daraufliegenden Blindenstock
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(© Oliver Killig)

Infoterminal

Blick auf das Infoterminal

Sie haben Interesse an unserer Ausstellung? Die Ausstellung kann von Kommunen, Landkreisen, öffentlichen Institutionen wie Schulen, Bildungseinrichtungen, Behörden sowie von Vereinen innerhalb von Sachsen kostenfrei unter untenstehender Adresse bestellt werden. Es entstehen für Sie keine Leihgebühren sowie Transport- und Aufstellungs- bzw. Abbaukosten.

Die Ausstellung ist nicht wetterfest und muss in Innenräumen präsentiert werden. Öffentliche Foyers sind gut gewählte Plätze, damit viele Menschen die Ausstellung wahrnehmen und sich Zeit zum Betrachten nehmen. Aber auch gut einsehbare und erreichbare Säle und Aulen kommen für die Präsentation in Frage. Wir unterstützen Sie auf Wunsch bei der Bewerbung der Wanderausstellung vor Ort mit Plakaten, Postkarten, einem Plakataufsteller für den Fußweg sowie einem RollUp als Eyecatcher unmittelbar vor dem Aufstellungsort.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Ausstellung aus logistischen Gründen erst ab einem Einsatzzeitraum von mindestens fünf Werktagen zur Verfügung stellen können (exklusive Auf- und Abbau). Die maximale Leihdauer beträgt drei Wochen. Auf- und Abbau sind nur an Werktagen möglich.

Jedes Ausstellungsmodul benötigt einen ebenerdigem Untergrund. Einzelnstehend beansprucht es eine Grundfläche von etwa 5,65 Meter x 3,65 Meter; so kann es auch von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern von allen Seiten betrachtet und umfahren werden. Bitte planen Sie mindestens 1,20 Meter, besser 1,50 Meter Abstand rund um ein Modul ein. Standardmöglichkeiten zur Aufstellung der Ausstellungswände und den jeweiligen Platzbedarf können Sie den technischen Zeichnungen entnehmen, die wir untenstehend zum Download anbieten.

Die Module können auf mehreren Ebenen verteilt aufgestellt werden, sofern ein geeigneter Aufzug für die barrierefreie Zugänglichkeit sowie für die Anlieferung und Abholung vorhanden ist.

Bitte beachten Sie: Auch wenn Sie eine ausreichend große Grundfläche zur Verfügung haben, die als Ausstellungsfläche in Frage kommt, ist die Aufstellung der Module in Ihren Räumlichkeiten immer eine individuelle Entscheidung. Ob und wieviele Ausstellungsmodule untergebracht werden können, hängt vor allem von Lauf- und Fluchtwegen, Ein- und Ausgängen des Raumes und eventuell vorhandenen Säulen ab. In der Regel lassen wir über unseren Dienstleister zur Vorklärung einen Vor-Ort-Termin durchführen, um die Nutzung der Wanderausstellung mit Ihren räumlichen Gegebenheiten in Einklang zu bringen. Relevant sind auch die Zufahrt und die Wege zur Anlieferung und Abholung der Wanderausstellung inklusive zu überwindende Höhenunterschied.

Das Modul zur Sehbehinderung und das Infoterminal erfordern jeweils einen normalen Stromanschluss. Das Modul zu Körbehinderungen hat auf der Rückseite einen anmontierten Tisch.

Stationen der Wanderausstellung im Jahr 2019
Datum Veranstalter Ort
3. Mai bis 10. Mai 2019 Behindertenbeauftragter des Landkreises Meißen Landratsamt des Landkreises Meißen, Brauhausstraße 21, Meißen
2. Mai bis 10. Mai 2019 Behindertenbeauftragte des Vogtlandkreises Landratsamt des Vogtlandkreises, Postplatz 5, Plauen
17. Mai bis 27. Mai 2019 Industrie- und Handelskammer Chemnitz IHK Chemnitz, Straße der Nationen 25, Chemnitz
22. Juni 2019 Sächsisches Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz

Sächsischer Familientag des Sozialministeriums; Wurzen, im Stadtpark; www.familientag.sachsen.de

27. Mai bis 4. Juni 2019 Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen, Chemnitz Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Chemnitz, Glockenstraße 1, Chemnitz
5. Juni bis 20. Juni 2019 Gleichstellungsbeauftragter der Universität Leipzig Uni Leipzig, Campus Jahnallee, Leipzig
22. Juli bis 31. Juli 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Glauchau
31. Juli bis 9. August Berufsakademie Sachsen Studienakademie Breitenbrunn
9. August bis 20. August 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Plauen
26. August bis 1. September 2019 Diakonisches Werk Freiberg e.V. Haus des Gastes An der Kreuztanne 2, 09544 Neuhausen/Erzgebirge  OT Cämmerswalde
3. September bis 13. September 2019 Diakonisches Werk Freiberg e.V. Petrikirche Freiberg, Petriplatz 09599  Freiberg
16. September bis 27. September 2019 Jobcenter Dresden Foyer, Budapester Straße 30, 01069 Dresden
30. September bis 11. Oktober 2019 Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft Pirna Berufliches Schulzentrum für Technik und Wirtschaft, Pillnitzer Straße 13a, Pirna
14. Oktober bis 22. Oktober 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Dresden
22. Oktober bis 4. November 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Leipzig
4. November bis 12. November 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Riesa
12. November bis 21. November 2019 Berufsakademie Sachsen Studienakademie Bautzen
22. November bis 28. November 2019 Agentur für Arbeit Pirna Agentur für Arbeit, Seminarstraße 9, Pirna
29. November bis 9. Dezember 2019 Handwerkskammer Chemnitz HWK Chemnitz, Limbacher Straße 195, Chemnitz
     

*) angefragt/geplant

Letzte Aktualisierung: 23. August 2019

Rollstuhlfahren kann jeder! Wirklich?

Ein Bordstein, eine Treppe, ein Podest – für den einen nur ein Schritt, für den Rollstuhlfahrer eine Barriere. Um das Fahren im und mit dem Rollstuhl zu erlernen, bedarf es einiger Übung und des einen oder anderen Tricks. Der Dresdner Verein »INDD e.V. – Inklusion in Dresden« hatte dafür eine gute Idee. Er bietet die erste Rollstuhlfahrschule in Sachsen an. So können Rollstuhlfahrer diese Kniffe lernen und Nichtbehinderte können die Welt der Rollstuhlfahrer besser verstehen. Das Team aus Rollifahrern und Gehenden kommt gern auch zu Ihnen. Der Verein lädt alle Interessierten dazu ein, den kniffligen Parcours aus Rampen, Podesten, Gummimatten, Bordsteinen, Kegeln und einer Tür zu testen. Sie werden merken: diese Art der Fortbewegung ist gar nicht so einfach. Zur Belohnung gibt’s den „Rolli-Führerschein.

Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz | Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Annegret Fischer

Besucheradresse:
Albertstraße 10
01097 Dresden

Telefon: 0351 56455056

Telefax: 0351 56455060

E-Mail: Pressestelle des SMS

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